Off-Season

Mit diesem Bild von den Schlosslichtspielen in Karlsruhe aus dem Jahr 2019 möchte ich mich gerne in den Sommerurlaub 2022 verabschieden. Ab dem 29.8. bin ich wieder erreichbar.

Die Schlosslichtspiele (kostenlos) sind wie „Das Fest“ (niedriger Eintrittspreis pro Karte) großartige und wunderschöne Open-Air-Kulturveranstaltungen in Karlsruhe, die kostenlos oder zu einem niedrigen Eintrittspreis zugänglich sind.

Liebe Stadt Karlsruhe, liebes Kulturamt Karlsruhe:
Das und vieles andere finde ich richtig toll an dieser Stadt und an Ihnen, liebes Kulturamt Karlsruhe!

Ich freu mich drauf!

Tolle Videos, wunderschöne Eindrücke und mehr dazu finden Sie hier.

Bis im August 🙋🏻‍♀️

Freude über Freude: Von Hamburg nach Regensburg

Vor einigen Wochen hatte Marie Doerfler ihre Masterprüfung an der HAW Hamburg mit Dornröschen fährt Achterbahn. Oben sieht man ein Bild davon.

Herzlichen Glückwunsch, liebe Marie, zur bestandenen Prüfung. Ich freue mich sehr für dich und mit dir. Und ich freue mich, dass du das Buch so wunderschön umgesetzt hast und wir damit bei MONTEROSA die zweite Märcheninterpretation umsetzen konnten.

Großartig ist auch, dass deine Stadt und auch Regensburger Buchhandlungen sich so mit dir freuen und dir und uns ein eigenes Schaufenster schenken und das Buch so schön präsentieren. Wie toll!

Herzlichen Dank, liebe Buchhandlung Pustet in Regensburg!

Leise Töne

Immer wieder denke ich darüber nach, wofür MONTEROSA stehen soll oder wofür es steht. Wohin die Reise gehen soll oder wird. Letzten Endes steht MONTEROSA auch immer für mich, für die Gründerin, die Autorin, die Musikerin. Und durch alles zieht sich eines: Leise Töne. Und damit vielleicht auch Vertrauen. Vertrauen oder vielleicht manchmal auch nur die Hoffnung darauf, dass es reicht bzw. reichen wird. Und dass in der Ruhe die Stärke liegt.

Von Kummer und Rom

Hier noch ein paar Bilder aus Lesereisen nach Ludwigslust-Parchim, Düren, Herne, Stralsund und Homburg, wo ich ich Lesungen veranstaltet habe für Kinder in Grundschulen und weiterführenden Schulen, für Erwachsene, u.a. in Einrichtungen für psychisch kranke Menschen, in Landratsämtern, in einer Schule, in der angehende Erzieherinnen ausgebildet werden und in einer psychiatrischen Klinik. Und sogar in einer Schule, die in einem Wasserschloss untergebracht ist.

Auf Einladung von und organisiert u.a. von Gesundheitsämtern, Landratsämtern, Jugendämtern, Bündnissen gegen Depression und einer Schule, in der Erzieherinnen ausgebildet werden.

Kummer, würde ich sagen, gibt es überall. Aber dass es sogar einen Ort und ein entsprechendes Ortsschild gibt, wusste ich nicht. Und tatsächlich habe ich nun nicht nur zwei Bücher über das Leben im alten Rom übersetzt, sondern war jetzt sogar tatsächlich auch schon einmal in Rom 😉 Das Rom in Italien kommt vielleicht irgendwann noch.

Vielen herzlichen Dank für die Einladungen, die großartige Organisation, die tolle Zeit, die Gespräche und die schönen Begegnungen.

And, last but not least: Mila hat immer nach dem Rechten gesehen und war so toll!

Im Hörsaal

In Fulda durfte ich auf Einladung des Fuldaer Bündnisses gegen Depression bei einer Veranstaltung im Hörsaal des Klinikums Fulda dabei sein, bei der es um die Situation von Kindern psychisch kranker Eltern ging.

Die Direktorin der Klinik für Psychosomatik meinte nach meiner Lesung in etwa:

„Ich glaube, in den letzten 50 Jahren gab es in diesem ehrwürdigen Saal keine Kinderbuchlesung.“

Die Lieder

Meine erste Lesung habe ich als Übersetzerin veranstaltet, in Karlsruhe, im Prinz-Max-Palais, noch bevor ich MONTEROSA gegründet habe, also mindestens vor 12 Jahren. Gefühlt vor Lichtjahren. Und weil ich damals aus „Das Leben im Alten Rom“ gelesen habe, das ich für den Arena Verlag übersetzt hatte, also aus einem Sachbuch, habe ich mir überlegt, was ich als Kind gut fände bei einer Lesung. Und so habe ich angefangen, meine ersten Lieder zu schreiben. Aus der Not heraus. In der Folge luden mich die Bibliotheken der Stadt Karlsruhe – die ihre Künstler sehr schätzt – immer wieder zu Lesungen ein.

Nur leider waren meine Bücher zu kurz für eine Lesung: Ein Satz, ein Bild. Fertig. In drei Minuten wäre die Lesung vorbei.

Deshalb habe ich wieder Lieder geschrieben. Und immer kam am Ende der Lesungen der Kommentar: „Die Lieder waren toll!“ (Mhm, eigentlich bin ich ja Übersetzerin und Autorin … Aber: Die Lieder sind toll?)

So ging es weiter. Als ich dann Papas Seele hat Schnupfen geschrieben hatte und damit, ebenfalls auf Einladung des Kulturamtes der Stadt Karlsruhe, in Karlsruher Grundschulen eingeladen war, habe ich mich wieder hingesetzt und Lieder geschrieben. Und bei diesen Lesungen habe ich gemerkt, wie die Lesungen den Kindern etwas sagen. Ach, und nebenbei: Die Lieder waren toll!

Und so entstand die Lesereise, die seit 2017 vom AOK Bundesverband und der Deutschen DepressionsLiga e.V. gefördert wird und mit der ich an Schulen, sozialen Einrichtungen und Kliniken Lesungen veranstalte.

So wie heute:

Beim Blitzlicht (= Lobrunde der Kinder für die Vortragende):

„Die Lieder waren toll!“
„Die Lieder waren toll!“
„Die Lieder waren toll!“

Ich lese dann trotzdem mal weiter aus dem Buch. Zum Glück kann ich ja auch Musik machen … 😉 Und vielleicht sollte es nicht „Musikalische Lesereise“ heißen, sondern eher „Literarische Tournee“? Mhm …

(NB: Es kamen schon auch noch andere Kommentare: Die Bilder, die Geschichte, …, aber: „Die Lieder!“)

Und neulich meinte ein Erwachsener:
„Sie haben eine schöne Stimme. Aber da können Sie ja nichts für.“ 😉

Arrivederci Brema

Auf dem Weg zurück von Bremen oben ein paar Eindrücke von Bremen. Was für eine tolle Stadt! Viele viele liebe Menschen. Lesungen an ganz unterschiedlichen Orten und die Rundumbetruung durch das Team AOK Bremen/Bremerhaven. Vielen lieben Dank für diese vier tollen Tage! Bremen bekommt auf der Tourkarte jetzt einen gelben Punkt ☺️

Nach dem Spiel ist …

Bei MONTEROSA heißt das eher: Nach dem Märchen ist …

Ich sammle schon einmal Ideen, worum es im nächsten Buch gehen könnte und Dornröschen und Rotkäppchen haben jetzt erst einmal die Bremer Stadtmusikanten besucht. Rotkäppchen und die Bremer Stadtmusikanten kennen sich ja schon.

Claudia Gliemann on Tour

Diese Woche bin ich auf Tour ein Bremen und Bremerhaven. Oben sehen Sie einige Eindrücke.

Ein herzliches Dankeschön an die AOK Bremen, die diese Woche so abwechslungsreich gestaltet.

Wir sind gemeinsam im Zirkuszelt in einer Zirkusschule, in das Grundschulkinder kommen, bei einem Fachtag an der Hochschule Bremen, in einer Gruppe, bei der Kinder und ihre psychisch kranken Eltern dabei sein werden und in einer Bibliothek! Alles organisiert und koordiniert von der AOK Bremen und allen Kooperatiomspartnern vor Ort.

Herzlichen Dank für diese sicher sehr eindrückliche Woche!