Tandem Papa Elefant

Papa Elefant – Sind wir bald da?

Wie kam es zu dem Tandem Claudia Gliemann & Ann Cathrin Raab?

Wir beide kennen uns seit einer Begegnung auf der Kinderbuchmesse in Bologna, als ich (Claudia Gliemann) ganz naiv meinte, die Welt würde auf einen neuen Kinderbuchverlag warten (na ja, ganz so war es nicht, aber irgendwie auch schon, wie sonst käme man auf die Idee, einen neuen zu gründen …)

Und so stand ich dann an meinem Regalbrett am Gemeinschaftsstand der Frankfurter Buchmesse in Bologna. Gegenüber bei einem großen deutschen Kinderbuchverlag – und bei allen großen Verlagen und Ständen – standen die Illustrator:innen Schlange. Nur vereinzelt verirrten sich Illustrator:innen auch an mein Regalbrett. Eine davon war Ann Cathrin Raab, die sich daraufhin regelmäßig vor den deutschen Buchmessen bei mir meldete, um einen Termin mit mir zu vereinbaren. So waren wir jahrelang in Kontakt. Und als ich dann die Idee zu HopeLit hatte, habe ich sie gefragt, ob sie nicht den Bereich „Illustration“ leiten möchte. Das wollte sie sehr gerne. So entstand HopeLit und unsere Zusammenarbeit.

Nach einem langen Weg, wie bei Papa Elefant, kamen wir so an einer Zieletappe an, die wir vor zehn Jahren noch gar nicht kannten und die wir uns so vielleicht auch nicht zu träumen gewagt hätten. Denn mittlerweile sind wir richtige Papa Elefant-Fans geworden. Und nicht nur wir.

Und so gilt hier, wie auch in vielen anderen Situationen in unserem Leben: Was lange währt, wird endlich gut. Wir freuen uns über und auf unser erstes gemeinsames Buch!

Papa Elefant wurde von mir geschrieben und von Ann Cathrin wunderschön, liebevoll, warmherzig und humorvoll illustriert. Ich bin begeistert davon, mit wie wenigen Strichen sie unglaublich viel ausdrücken kann.

Papa Elefant und sein Sohn haben schon jetzt Herzen erobert, und wir hoffen, es folgen noch viele mehr. Auch in anderen Ländern.

Von daher hat sich mit diesem Buch nach 10 Jahren ein Kreis geschlossen, über den ich als Autorin und Verlegerin sehr froh bin.

Ach, und weil wir uns so freuen – zwischen Maisstängeln und in moosigen Wäldern – haben wir gleich noch mehr entwickelt. Mehr dazu und auch die im Buch angekündigte Überraschung finden Sie weiter unten auf dieser Seite im Downloadbereich.

Wer hat das Buch unterstützt?

Unterstützt wurde das Buch von vielen fleißigen Helfern bei HopeLit und bei MONTEROSA.
Und es wurde finanziell unterstützt vom Kulturamt der Stadt Karlsruhe.
Wir bedanken uns sehr herzlich für die Wertschätzung und Unterstützung aller Beteiligter! ELEFANTENSTARK!

Fanpost Fächer mit Elefant

Die Elefanten rasen durch …

Wie cool! Wir haben schon die erste Fanpost erhalten, und zwar von Fritz. Als es so heiß war, hat er aus den Elefanten einen Fächer gebastelt, und jetzt, wo es etwas kälter ist, hat er die beiden unterwegs gemalt.

Ganz herzlichen Dank dir, lieber Fritz! Wir haben uns sehr gefreut.

Fritz

Papa Elefant

Törö! Törö!

Unser neues Buch ist da!
Es ist: Ein Buch, das man einfach so verschenken kann.
Und es heißt: Papa Elefant – Sind wir bald da?

 

Wenn ich Menschen neu kennen lerne und sie mich fragen, was ich beruflich mache, habe ich die Auswahl. Ich kann antworten: Ich schreibe Bücher. Mache Musik. Schreibe Musik. Übersetze Kinderbücher. Oder: Ich habe einen kleinen Kinderbuchverlag.

Oft kommt dann die Rückmeldung: „Oh, das ist ja toll. Das schaue ich mir gleich mal an. Vielleicht wäre das ja was für meine Kinder/Enkel/Neffen/Nichten.“

Meine Antwort darauf ist meistens: „Na ja, ich weiß nicht. Bei meinen Büchern ist es meistens so, dass es gut ist, wenn man sie nicht braucht.“

Sie wurden für bestimmte „Zwecke“ entwickelt. Und eigentlich nach dem Motto: „Form Follows Function.“ Diese Bücher möchten wir so entwickeln, dass sie hilfreich sind. Das ist das oberste Ziel.

Die SCHWERPUNKT-Bücher aus dem MONTEROSA-Verlag sind zu „schweren“ Themen. Es handelt sich dabei um Bilderbücher zu Themen wie „Elterliche Depression“, „Kinder psychisch kranker Eltern“, „sexualisierte Gewalt“, „sexueller Missbrauch“ oder „Trauma“, mit denen ich versuchen möchte, diesen Themen die Schwere zu nehmen, sie verständlich und fühlbar zu machen. Für Betroffene und Angehörige. Am liebsten sollen sie helfen, besser damit umgehen zu können. Dabei arbeite ich immer mit Experten aus den jeweiligen Bereichen zusammen.

Deshalb freut es mich umso mehr, dass unser neues Buch, gerade in der Corona-Krise, nun ein Buch ist, das man tatsächlich rein theoretisch jedem und jeder schenken kann, weil vermutlich jede*r von uns die Situation kennt, die Frage nach dem: „Sind wir bald da?“ Diese Frage kennen wir von den Rücksitzen und im Zug von unseren Kindern.

Papa Elefant

Aber genauso stellen wir als Erwachsene sie uns in schwierigen Zeiten, wenn das Leben nicht so läuft oder schwieriger, komplizierter ist, als wir es uns gewünscht hätten. Wenn eine Umleitung der nächsten folgt und unser innerer Navi uns im Kreis fahren lässt. So gesehen behandelt  Papa Elefant – Sind wir bald da? das vielleicht schwerste Thema überhaupt: Suizidalität. Es ist nur abstrakter dargestellt und so geschrieben und umgesetzt, dass man vieles in dem Buch sehen kann, je nachdem, ob die Frage auf dem Weg in den Urlaub vom Rücksitz kommt oder in sehr düsteren Zeiten des Lebens.

Papa Elefant – sind wir bald da? entstand aus HopeLit heraus (www.hopelit.de). Den Text hatte ich ursprünglich dafür geschrieben und Ann Cathrin Raab hatte die ersten Illustrationen dafür entworfen. In den letzten Monaten ist daraus ein MONTEROSA-Buch geworden, und nicht nur das. Wir haben uns sogar eine kleine Überraschung ausgedacht, die wir im Buch versteckt haben.

Nun wünsche ich Ihnen und euch viel Freude mit dem kleinen und dem großen Elefanten. Und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie auch anderen von dem Buch erzählen, damit arbeiten, es verschenken, darüber berichten, es in Ihrer Buchhandlung ins Schaufenster stellen und einen Dschungel dazu entwerfen, und vieles andere mehr.

Ich freue mich sehr über die großartige Zusammenarbeit mit Ann Cathrin Raab. Herzlichen Dank, Ann Cathrin. Es war mir eine Freude. Und immer wieder gern!

Und wenn das nächste Mal jemand sagt: „Oh, das ist ja toll. Das schaue ich mir gleich mal an. Vielleicht wäre das was für meine Kinder/Enkel/Neffen/Nichten.“, dann weiß ich, was ich darauf antworten werde 😉

Rotkäppchen, wie geht es dir? – Alle Wichtelgeschenke sind mittlerweile vergeben.

Rotkäppchen, wie geht es dir? – Alle Wichtelgeschenke sind mittlerweile vergeben.

Eine Wichtelin wollte ja gerne 10 Exemplare von „Rotkäppchen, wie geht es dir?“ an soziale Einrichtungen und Menschen verschenken, die mit Kindern und Erwachsenen arbeiten, die traumatische Dinge erlebt haben. Und sie hat mir überlassen, an wen ich die Bücher versende. Dabei habt ihr mir geholfen. Herzlichen Dank dafür! Alle 10 Exemplare wurden mittlerweile versandt und Rotkäppchen freut sich sehr auf die Begegnungen dort.

Herzlichen Dank an euch!

Wichtel unterwegs

Nicht nur zur Weihnachtszeit passieren nicht selten Dinge, mit denen man nicht gerechnet hat. Anrufe zum Beispiel. So habe ich heute einen Anruf erhalten von einer Weihnachtswichtelin, die gerne eine Buchpatenschaft übernehmen möchte, eigentlich eher zehn. Sie hat zehn Exemplare von „Rotkäppchen, wie geht es dir?“ bestellt und verschenkt diese an Einrichtungen, die gerne damit arbeiten möchten. Ist das nicht eine schöne Idee? Ich habe mich so darüber gefreut! Drei davon sind schon vergeben. Sieben sind noch übrig.

Und diese darf ich selbst verschenken.

Und da kommt ihr ins Spiel:
Falls ihr eine Einrichtung kennt, von der ihr der Meinung seid, dass diese gut mit „Rotkäppchen, wie geht es dir?“ arbeiten könnte und sich darüber freuen würde, dann schreibt mir gerne an: claudia.gliemann@monterosa-verlag.de

Und schreibt mir die Einrichtung, an die ich das Buch versenden lassen darf. Ich freue mich, von euch zu hören.

Herzliche Grüße

Eure Claudia Gliemann

Rotkäppchen, wie geht es dir?

Mein Jubiläumsbuch ist gleichzeitig mein erstes Märchenbuch. Und hier habe ich mich gefragt: „Rotkäppchen, wie geht es dir?“ Wie ging es Rotkäppchen, als ihm bewusst wurde, dass der Wolf die Großmutter gefressen hatte? Als es selbst in Lebensgefahr war? Und wie ging die Geschichte weiter?

Rotkäppchen, wie geht es dir? erzählt eine mögliche Variante. Aber nicht nur das. Es wirft auch andere Fragen auf. Wie geht es Mädchen und Jungen, wenn sie Schlimmes erleben oder mit ansehen mussten? Wie fühlen sie sich? Wie schaffen sie es, damit zu leben? Was hilft ihnen?

Nicht zuletzt handelt Rotkäppchen, wie geht es dir? von Vertrauen. Vom Scheitern. Vom Hinfallen und Wiederaufstehen. Vom Nicht-Aufgeben. Es handelt davon, dass schlimme Dinge passieren, Dinge, die wehtun und belasten. Manchmal auch Dinge, die unglaublich, unfassbar, unvergesslich sind. Die trotzdem vergessen werden.

Und irgendwie doch nicht. Dann ist es gut, wenn man nicht alleine ist. Wenn man jemanden an seiner Seite hat, wie den Bären in der Geschichte, dem man von seinen Sorgen erzählen kann, nach und nach, und dann Moment für Moment langsam wieder zu vertrauen lernt.

Ich freue mich sehr, dass ich für mein Jubiläumsbuch eine der renommiertesten Kinderbuchillustratorinnen Estlands gewinnen konnte: Regina Lukk-Toompere, mit der ich das Buch in den letzten Monaten gemeinsam entwickelt habe und die meinen Text in den letzten Monaten in einfach wunderschöne, berührende, witzige, liebevolle und zarte Bilder umgesetzt hat und ihm dadurch Elemente geschenkt hat, auf die ich selbst nie gekommen wäre. Begonnen haben wir im Januar 2020. Die dunklen Seiten des Buches, in denen Rotkäppchen in seiner Hütte sitzt und nur durch ein Fenster Licht hereinscheint, sind wärend des Lockdowns entstanden und haben dadurch noch eine ganz andere Komponente. Eigentlich wäre ich zur Abnahme nach Estland gefahren. Das Treffen in Estland haben wir vorerst verschoben.

Als Autorin und Verlegern bin ich sehr stolz auf dieses Buch und ich wünsche mir sehr, dass es auf der ganzen Welt viele Leser findet. Und ich wünsche mir, dass es nicht nur Mut macht, sondern auch tröstet.

Und es gibt auch schon die ersten Stimmen zum Buch:
Professor Dr. Silvia Denner, Vorstand des Kinderschutzzentrums Dortmund, schreibt dazu:

„Kinder können auch schwierigste Erfahrungen bewältigen und wieder lernen zu vertrauen. Aber sie brauchen dazu liebevolle, geduldige und verstehende Bezugspersonen, die sie auf diesem Weg begleiten. Dieses Buch macht uns das deutlich.“

Ich wünsche „Rotkäppchen, wie geht es dir?“ sehr viel Erfolg und bedanke mich sehr herzlich bei allen, die dazu beigetragen haben, dass dieses Buch zu dem wurde, was es ist. Und ich würde mich sehr freuen, wenn es von vielen Rotkäppchen und Bären gelesen würde und zeigen würde: „You’ll never walk alone.“ Und auch von allen anderen, um besser zu verstehen, wie es Rotkäppchen ging.

Auszeichnung:

  • Winner 2020: Tallinn Illustrations Triennial

Mit herzlichen Grüßen

Eure und Ihre
Claudia Gliemann

Ausgezeichnet!

Jetzt schon Ausgezeichnet!

Wow! Unser Jubiläumsbuch bekommt für seine Illustrationen schon Preise, bevor es erschienen ist. Wir freuen uns sehr darüber.

Und weil so ein Jubiläumsbuch ja etwas ganz Besonderes ist, lassen wir es noch etwas spannend 😉.

Demnächst mehr bei MONTEROSA.