Glückwünsche zum Jubiläum

Happy Birthday to you.
Heute wird MONTEROSA 10 Jahre alt. Auch wir verschieben die Feier auf später.
Und es gibt die ersten Glückwünsche:


Liebe Claudia,

großen Glückwunsch zu zehn Jahren Eigenwilligkeit und Durchhaltekraft! Zehn Jahre, in denen nur Bücher entstanden sind, hinter denen du voll und ganz stehst. Das merkt man ihnen an, und so etwas ist rar und wichtig. Mach bloß weiter so!

Herzlich deine Monika Osberghaus

Wenn zwei das gleiche Ziel haben, können sie sich gegenseitig stärken – oder konkurrieren.

Wir haben uns für das Erste entschieden und wünschen dem MONTEROSA VERLAG, seiner unermüdlichen Verlegerin und seinem engagierten, tollen Programm viel Erfolg, erst recht in dieser Krise. Und noch viele wunderschöne Bücher (auf die wir dann ruhig mal neidisch sein dürfen)!

York Bieger
BALANCE buch + medien Verlag
mit KIDS in BALANCE

Glückwünsche von Eva Unterburg, Karlsruher Kind:

Als mich Claudia ansprach, war das in einer Bäckerei. Sie stand mit ihrer roten Schürze hinter der Theke und ich mit duschnassen Haaren davor. „Sie sind doch die Frau, die im Karlsruher-Kind die Buchbesprechungen schreibt, oder?“, fragte sie mich.

So kamen wir vor zehn Jahren ins Gespräch und ich erfuhr, dass ich die Übersetzerin einiger von mir sehr geschätzter Jugendbücher vor mir hatte. Und dann erzählte sie von ihrer Verlagsgründung und dem ersten eigenen Bilderbuch.

„Kleiner großer Berg“ wurde gebührend in den anfangs bescheidenen Verlagsräumen gefeiert und Claudia ließ diesem kleinen Gesamtkunstwerk immer neue folgen.

Mit ihrem untrüglichen Gespür für besondere Themen schafft es Claudia Texte zu schreiben, die weiter reichen, als die meisten Kinderbücher. Es geht um Angst, um Verlust, Leben mit Depression und im jüngsten Buchprojekt den Umgang mit Traumata.

Dabei scheint sie sich ganz in ihre kindlichen Protagonisten einzuspüren und verleiht den vermeintlich schweren Themen eine wunderbare Leichtigkeit und Hoffnung. Kinder fühlen das sofort und sind bei Claudias musikalischen Lesungen quer durch Deutschland voll dabei.

Ich durfte erleben, wie bei der Buchvorstellung von „Papas Seele hat Schnupfen“ sich Betroffene aufs Herzlichste für diese besondere Geschichte bedankten.

Bilderbücher sind wie eine sehr gute Soße. Beste Zutaten werden so lange reduziert, bis der Geschmack rund ist. Und sie sind die am Schwersten zu produzierenden Bücher. Claudia gelingt beides: Das „Einkochen“ ihrer Texte und die perfekte Wahl der jeweils passenden Illustrator*innen. Denn sie setzen immer wieder die Geschichten gekonnt, respektvoll und voller Fantasie in Szene.

Ich freue mich sehr, dass die Bücher aus dem MONTEROSA-Verlag  durch Preise und Ehrungen in der Buchwelt die Aufmerksamkeit erhalten, die sie unbedingt verdienen. Claudia wird uns auch in den nächsten Jahren mit großartigen Buchkindern überraschen – ich bin ganz sicher und wünsche ihr und ihrem ganzen Team von Herzen weiterhin diese ansteckende Begeisterungsfähigkeit, mit der hier Bücher geboren werden.

10 Jahre Monte Rosa Verlag

Vor 10 Jahren dachte noch niemand an Corona. Damals haben wir im Verlags-Büro den kleinen neuen Verlag gefeiert sowie das Erscheinen des ersten Buches: Kleiner großer Berg. Ein Verlag. Ein Buch. Fertig 😉

Seitdem sind 10 Jahre vergangen, 10 andere Bücher erschienen sowie eine CD und das 12. Buch, unser Jubiläumsbuch, befindet sich gerade in Druck.

Viel ist passiert in diesen 10 Jahren. Sie waren gefüllt. Bis zum Rand und meist noch darüber hinaus. Ich glaube, noch nie zuvor war mein Leben so dicht, so intensiv, so bunt, so vielfältig, so turbulent, so alles, wie mit diesem Verlag.

So viele Menschen durfte ich in diesen mehr als 10 Jahren kennen lernen, die mich als Autorin, Verlegerin, Musikerin, Geschäftspartnerin kennen lernen durften.

So viel ist entstanden in diesen Jahren und so viel Neues durfte ich erfahren, entdecken, kennenlernen. Sogar mich. Ich durfte lernen, dass ich Texte schreiben kann, die berühren, dass ich Musik schreiben kann, die ebenso berührt. Ganz zu schweigen von Recht. Buchführung, Geschäftsführung. Und ich durfte erleben, dass klein nicht unbedeutend ist. Sondern anders.

Als Literaturübersetzerin, die bewusst keine Dolmetscherin geworden ist, weil sie nie auf der Bühne stehen wollte und sich auf den hinteren Plätzen immer sehr wohl gefühlt hat, durfte ich erfahren, dass ich mittlerweile sehr gerne auf der Bühne stehe.

Als Autorin durfte ich Einblicke gewinnen in die Lebenswelt von Kindern und Erwachsenen, von Hilfesystemen in ganz Deutschland. Ich habe viele Kinder und Erwachsene kennen gelernt, ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihre Freuden. Und ich habe gemerkt, dass ich tatsächlich schreiben kann.

Als Projektpartnerin/Autorin durfte ich mit unterschiedlichen Projektpartnern und Auftraggebern in Deutschland gemeinsam Projekte entwickeln oder in Projekten zu Gast sein. Demnächst darf ich sogar zum ersten Mal im Ausland lesen.

Als Verlegerin durfte ich mit tollen Künstler:innen, Autor:innen und Grafiker:nnen arbeiten und, wie ich finde ganz subjektiv finde, wunderschöne und wertvolle Bücher entwickeln.

Zur Musikerin bin ich aus Not geworden. Weil meine Bilderbücher zu kurz für eine Lesung waren. Also habe ich angefangen, Lieder dazu zu schreiben. Nach der Lesung meinten meine Zuhörer nicht selten: „Die Lieder waren toll.“ …Also habe ich weiter Lieder geschrieben, es entstanden die Lieder zu „Papas Seele hat Schnupfen“, daraus entstand ein Programm, mit dem ich seit 2017 in einem gemeinsamen Projekt mit Deutscher DepressionsLiga e.V. und AOK in ganz Deutschland auf Lesereise bin, und 2019 ein Programm für Erwachsene: „Kaleidoskop“.

Dann kam Corona und ich habe zusammen mit sechs anderen Frauen aus der Buchbranche HopeLit (www.hopelit.de) gegründet, eine Plattform, auf der wir Bücher für Kinder und Erwachsene ehrenamtlich gemeinsam mit vielen anderen kreativen Helferinnen entwickeln und kostenlos zum Download anbieten.

Am 15.9.2010 und auch schon in den Monaten zuvor und den Jahren danach habe ich mir immer gedacht: „Wenn ich einmal fünf Jahre geschafft habe, dann habe ich es geschafft.“ Mittlerweile sind 10 Jahre vergangen und mir ist schon lange klar, dass in der Verlagsbranche Jahre wie im Flug vergehen und man einen sehr langen Atem braucht, selbst von einem sehr kleinen Verlag zu einem kleinen Verlag zu werden. Aber da ich ihn nun schon einmal habe …

In den letzten 10 Jahren ist MONTEROSA drei Mal umgezogen und jetzt mitten in der Durlacher Altstadt zu Hause, in einem Haus, an dem sich Rosen emporranken. Als hätte es auf MONTEROSA gewartet.

Wie bei der Raumsuche hat MONTEROSA sich auch inhaltlich seinen Weg gesucht bzw. ihn gefunden. Vor allem in den schwierigen Themen, weil es das ist, was ich am besten kann: Schwere Themen so umsetzen, dass sie leicht sind.

Und so erscheint demnächst mein Jubiläumsbuch, auf das ich mich sehr freue. Aus ganz unterschiedlichen Gründen. Und auch zu diesem Buch habe ich Lieder geschrieben und es gibt musikalische Lesungen dazu. Bald mehr dazu im Blog und auf der Homepage.

Abschließen möchte ich mit einem großen Dankeschön an die Menschen, die in den letzten mehr als 10 Jahren mit mir die MONTEROSA-Berge erklommen haben und auch in den Tälern da waren, die mir immer wieder zur Seite gestanden haben, mir unter die Arme gegriffen haben, mir ihr linkes und ihr rechts Ohr geliehen haben und mir dadurch immer wieder gezeigt und gesagt haben: „Es ist toll, dass es dich gibt. Und das, was du machst, ist großartig! Es ist es wert!“ Und das war sicher nicht immer leicht.

Danke für alles, was ihr in den letzten 10 Jahren für mich und MONTEROSA getan habt. Ohne euch wäre MONTEROSA nicht MONTEROSA. Und vor allem: Ich arbeite sehr gerne mit euch zusammen und bin froh, dass es euch gibt.

Herzlichen Dank für alles!

Eure

Claudia Gliemann

Fact is stranger than fiction

Wir leben gerade in einer Science-Fiction-Welt. Selbst ich als Autorin hätte mir diese Welt in meiner blühendsten Fantasie nicht vorstellen können. Vor allem mag ich keine Science-Fiction … Trotzdem ist sie real. Und so kommt es, dass die Realität Fiktion wird, dass sich das, was wir gerade erleben, in Geschichten wiederfindet, und zwar in ganz unterschiedlichen Facetten.

Am 16.3.2020 habe ich in diversen Medien Mitstreiter*innen für eine Internetplattform gesucht, um Kindern und Erwachsenen in dieser so wirren Zeit Hilfe und Unterstützung zu bieten, Information, Unterhaltung, Beschäftigung, Hoffnung und Mut. Eigentlich wie bei MONTEROSA. Nur anders.

Bald fanden sich sechs Mitbegründerinnen und viele, viele andere Ehrenamtliche, die uns seitdem auf ganz vielfältige Weise ganz großartig unterstützen.

Und weil meine Talente eher im Schreiben und Büchermachen liegen, mache ich gemeinsam mit tollen Illustrator:iinnen und Grafiker:innen, Autor:innen, Lektor:innen und Psycholog:innen und vielen anderen  genau das bei HopeLit: Bücher.

Und mit der Zeit sind es einige geworden. Die Texte können ausgedruckt und zu kleinen Büchern gefaltet und geklebt werden. Auf dem Foto sind die Cover aller Geschichten zu sehen, die in dieser Zeit bisher von mir entstanden sind. Daneben gibt es noch viele andere mehr.

Und das, was sich hinter den Covern und auch hinter allen anderen Covern verbirgt und was hopelit überhaupt ist, finden Sie hier: www.hopelit.de

#insieme

Schaut mal, endlich ist der Dumme August hier auch angekommen. Und heute geht es endlich los.

„Aber Kolumbus, warum hast du denn schon dein Kettenhemd angezogen und deinen Helm?“
„Wir fahren doch auf die Burg.“
„Nein, das dauert noch.“
„Noch lange?“
„Nur noch …“
„Manno.“

#Rollin‘, rollin’, rollin’

„Wurde ja echt Zeit, Corona! Zweieinhalb Monate zu Hause! Du weißt gar nicht, wie fit wir sind! Mittlerweile gibt es hier nämlich sogar schon Palmen: Kokos. Dattel. Bananenstauden.

Und jetzt sind wir tatsächlich auf eine Burg eingeladen. Der Veranstalter hat es echt geschafft. Was muss man denn da anziehen? Brauche ich da eine Rüstung und ein Pferd? Und Nele ein langes Kleid?“

„Nein, ich ziehe kein Kleid an!!!!“

„Würde dir bestimmt stehen.“

„Ich mag aber keine Kleider!“

„Na ja, egal, auf jeden Fall: Wir sind also startklar und sitzen schon mal an der Haltestelle. Aber wo ist denn Claudia?“

„Kolumbus, wir fahren doch noch gar nicht los.“
„Ach, ich dachte heute?“
„Nein, dauert noch n bisschen.“
„Noch lange?“
„Nein, nicht mehr lange.“
„Nur noch …“

Herzlichen Dank für die Einladung! Wir freuen uns wirklich sehr! An Helmen, Masken, etc. arbeiten wir noch….

#thosewerethedays

Was waren das noch für Zeiten, als man sich für eine Besprechung einfach so in einem Café treffen konnte, ohne seine Daten hinerlassen zu müssen oder groß darüber nachzudenken. Hier mit Jochen Baumann von Baumann Design (verlinken mit: https://baumann-design.com) in Pforzheim.

#castlesintheair

Oh, wie schön! Menschen denken über Alternativen nach. Heute rief mich jemand an:

„Liebe Frau Gliemann, leider müssen wir unsere Netzwerkkonferenz absagen und damit auch Ihre Lesung.“
„Oh, das ist aber sehr schade!“
„Aber ich hätte da eine andere Idee…. Was halten Sie denn von einer Open-Air-Lesung auf einer Burg.“

Wie schön!

Also, wenn das klappt, ist noch nicht sicher … wäre das richtig toll. Das käme bei mir im Jahr 2020 definitiv auf die HABEN-Seite. Und schon alleine die Idee ist toll: #castlesintheair

#GimmeHope2

Liebe Leser*innen,

wenn alles gut geht, dann sind wir heute, wenn Sie diesen Blogeintrag lesen, schon online. Wenn nicht, dann ist diese Pressemitteilung ein „sneak preview.“ Dann schauen Sie einfach demnächst auf www.hopelit.de vorbei.

Wir, eine Gruppe von einigen Frauen aus der Buch- und Kreativbranche arbeiten jetzt schon seit acht Wochen an dieser Plattform. Wir haben gewerkelt, gebastelt, geschrieben, übersetzt, geplant, gerungen, gelacht, uns gefreut, gemalt, gezeichnet, Videos gemacht und vieles, vieles mehr.

Das, was dabei herausgekommen ist, finden Sie, wie gesagt, hoffentlich …hier: www.hopelit.de

Ich hoffe, dass Ihnen die Plattform viel Freude bereitet, dass sie hilft, was unser erstes Anliegen ist, dass sie Spaß macht, Sie zum Lachen bringt, erklärt, tröstet, zum Nachdenken anregt, verbindet. Alles, was man sich so wünscht, wenn man so eine Plattform entwickelt.

Und wir wünschen uns noch etwas, und zwar,  dass sich HopeLit ,und damit die Hoffnung, viel schneller verbreitet als das Corona-Virus.

Deshalb: Bitte teilen Sie diesen Link ganz oft. Bei meinen eigenen Büchern sage ich das eher selten. Aber hier tue ich es: Bitte ganz oft teilen!

Herzliche Grüße

Ihre

Claudia Gliemann