
PSHS: Wissenschaftlich untersucht
Als Autorin und Verlegerin freue ich mich immer sehr, wenn unsere Bücher Gegenstand von wissenschaftlichen Arbeiten sind. Und so bekomme ich auch immer wieder Anfragen von Studierenden, die sich gerne in ihrer Bachelor- oder Masterarbeit mit dem Thema „Kinder psychisch kranker Eltern“ auseinandersetzen möchten und dieses unter ganz unterschiedlichen Aspekten beleuchten möchten.
So ging Louisa Kemper nun in ihrer Abschlussarbeit im Studiengang Soziale Arbeit an der FH Münster der Frage nach: „Bin ich schuld, dass sie krank ist?“ und analysiert systematisch Bilderbücher für Kinder mit depressiven Elternteilen.
Dabei vergleicht sie vier Bilderbücher miteinander – eines davon ist „Papas Seele hat Schnupfen“ – unter ganz verschiedenen Aspekten.
Sie beschäftigt sich mit dem Thema „Resilienzförderung durch Bilderbücher“ und geht auch auf Bibliotherapie ein, also den therapeutischen Einsatz von Büchern, was mich sehr freut.
Liebe Louisa Kemper,
ich habe mich sehr gefreut, dass „Papas Seele hat Schnupfen“ Teil Ihrer Bachelor-Thesis sein durfte und danke Ihnen sehr herzlich für die Übersendung Ihrer Arbeit ☺️ samt Anlage ☺️
Für Ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg wünsche ich Ihnen alles Gute und ich würde mich freuen, wenn Sie ab und zu auf unserer Webseite vorbei schauen würden und Ihnen das ein oder andere Buch gefiele und Sie sich vorstellen könnten, damit zu arbeiten.
Herzliche Grüße
Ihre
Claudia Gliemann

Vorankündigung: Frau Frühling hat 30 Kinder
Vor eineinhalb Jahren erhielt ich eine Anfrage von Ruth Seyboldt vom Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V. Sie erzählte mir, dass das Bundesforum gerne ein Buch zum Thema Vormundschaft herausbringen möchte, darin allerdings keine Erfahrung habe und deshalb mich gerne fragen wollte, ob ich bereit wäre, ihnen zu erzählen, was man bei der Herstellung eines Buches beachten müsse, mit welchen Kosten man dabei rechnen müssen und so weiter. Ich unterhielt mich mit Frau Seyboldt, beantwortete ihre Fragen und fügte noch hinzu: „Also, …, falls Sie noch eine Autorin für Ihr Buch suchen: Dann würde ich mich sehr gerne dafür bewerben.“
Nach eineinhalb Jahren ist dann nicht nur ein Buch entstanden, an dem ich als Autorin mitarbeiten durfte, sondern das ich sogar bei MONTEROSA verlegen darf: Frau Frühling hat 30 Kinder.
Entstanden ist das Buch unter der Beteiligung einer Begleitgruppe. Darin wirkten neben Vormundinnen und Vormunden auch eine Einrichtungsleiterin, ein Jugendhilfeplaner, eine Erzieherin, eine Lehrerin, eine Pflegemutter sowie Careleaver mit, die selbst als Kind einen Vormund oder eine Vormundin hatten. Gemeinsam mit der österreichischen Illustratorin Natascha Berger erarbeiteten wir ein Bilderbuch zur Vormundschaft, das das Thema erklären und auch Vorbildcharakter haben soll: Es soll zeigen, wie Vormundschaft sein kann.
„Mit dem Thema Vormundschaft können nur die wenigsten etwas anfangen. Es betrifft bis zu 100.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland. Ein Kind bekommt immer dann einen Vormund oder eine Vormundin, wenn die Eltern nicht für ihr Kind sorgen können. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn das Kind alleine nach Deutschland flüchtet, wenn die Eltern gestorben sind oder wenn ein Gericht entschieden hat, dass die Eltern nicht für ihr Kind sorgen können. Der Vormund oder die Vormundin hat eine große Verantwortung, denn er bzw. sie muss alle wichtigen Fragen im Leben des Kindes klären. Umso wichtiger ist es, dass Kinder die Rolle des Vormunds und der Vormundin verstehen. Da kann das Buch eine wichtige Unterstützung sein.“
(Ruth Seyboldt, Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft e.V.)
Und weil wir dieses Projekt gemeinsam arbeitet haben, ist bei diesem Buch manches anders. So kündige ich das Buch vorher auf meiner Homepage an und melde es im VLB an, was ich normalerweise nicht tue. Normalerweise stehen unsere Bücher auf der MONTEROSA-Homepage, sobald sie erschienen sind. Aber da es sich hier um ein Gemeischaftsprojekt handelt und das Bundesforum gerne vorab auf das Buch aufmerksam machen möchte und zur Buchpremiere einladen möchte, steht es auch jetzt schon hier auf der MONTEROSA-Webseite.
Erscheinen wird das Buch am 31.03.2023.
Vorbestellen und bestellen können Sie das Buch in Ihrer Buchhandlung oder direkt bei unserer Verlagsauslieferung SüdOst Service GmbH unter Angabe des Titels und Ihrer Andresse: info@suedost-service.de
Herzliche Einladung auch zur Buchpremiere, die am 31.03.2023 ab 13 Uhr im Bürgerhaus Bahnstadt, Gadamerplatz 1, 69115 Heidelbergstattfinden wird. Das Programm und die Anmeldung finden Sie hier.
Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen, mit denen ich dieses Buch in den letzten eineinhalb Jahren entwickeln durfte und freue mich sehr darüber, dass ich den Text schreiben durfte und es im März bei MONTEROSA erscheinen kann.
Finanziell gefördert wurde das Buch vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend! Herzlichen Dank dafür!

Back to the Roots: MONTEROSA in der Schweiz
Mit „Papas Seele hat Schnupfen“ bin ich seit vielen Jahren in Deutschland unterwegs in Schulen, sozialen Einrichtungen und Kliniken ebenso wie auf Fachtagungen, Kongressen und Messen.
Nun war ich mit MONTEROSA auch an der Universität Zürich (UZH) auf der Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Psychotraumatologie, und zwar als Teilnehmerin am Programm und als Ausstellerin mit MONTEROSA.
Wenn sich die hohen Holztüren der Universität automatisch öffnen und man die Eingangshalle betritt, fällt der Blick sofort und ebenso automatisch auf die Doktoratsurkunde von Albert Einstein, die links an der Wand in einer beleuchteten Vitrine ausgestellt ist. Vermutlich bin ich nicht die einzige, die sich dann vorstellt, wie Albert Einstein damals durch dieses wunderschöne Gebäude gegangen ist, hier geforscht und geschrieben hat und man gerade genau am selben Ort ist und sein darf, wie er damals.
Die Workshops waren sehr spannend und ich habe viel rund um das Thema Trauma gelernt. Die Teilnehmenden kamen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und im Museum für Gestaltung fand das Tagungsfest statt.
Es waren tolle Tage während der tollen Tage. Herzlichen Dank an die DeGPT für diesen großartigen Kongress!

Papas Seele hat Schnupfen im NDR
Zu den schönsten Momenten, die ich erleben darf, zählt es, wenn ich aus meinen Büchern vorlesen darf. Wenn ich sehe, wie meine Lieder und Texte Kinder und Erwachsene berühren. Wenn meine Bücher zu den Menschen kommen und vor allem zu den Menschen, für die ich sie geschrieben habe: Für Kinder wie auch Erwachsene, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden oder Schwieriges erlebt haben.
In Stralsund fand dies nun bereits zum viertel Mal auf eine ganz andere und besondere Art und Weise statt. Mehr erfahren Sie hier.
Was für ein schöner Beitrag. Wie toll, dass der NDR darüber berichtet und wie schön, dass Papas Seele hat Schnupfen wieder in Stralsund aufgeführt wurde. Und vor allem: Wie toll es alles aussah! Nach sehr viel Freude und einer tollen und hoffentlich unvergesslichen Woche! Herzlichen Dank an euch alle! Ich freue mich sehr darüber!

KipsE-Koffer
Auf dem Foto oben sehen Sie den KipsE-Koffer des Jugendamtes Bad Kreuznach, wo ich im Rahmen der Bundesweiten Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien gemeinsam mit Mitarbeiter:innen des Jugendamtes und von Gruppen für Kinder und Jugendliche an Schulen unterwegs sein und im Sitzungssaal der Stadt Bad Kreuznach eine Lesung vor Fachpersonen halten durfte.
Der KipsE-Koffer kann von Einrichtungen für Veranstaltungen ausgeliehen werden und enthält Materialien mit Informationen und Anlaufstellen zu den Themen psychisch kranker oder suchbelasteter Eltern.

Pausentaste
Ich freue mich sehr, dass unser Buch Papas Seele hat Schnupfen auf der Homepage der großartigen Initative Pausentaste als eines von fünf Büchern für junge Pflegende empfohlen wird.
Auf der Homepage von Pausentaste steht:
„Pausentaste ist ein Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familie kümmern. Zum Beispiel, weil der Bruder behindert ist oder die Mutter eine schwere Krankheit hat. Die Initiative des Bundesfamilienministeriums möchte euch zeigen: Ihr seid nicht allein! Denn in Deutschland leben Tausende junge Menschen, die ihre Mama, ihren Opa oder ihren Bruder pflegen.“
„Und außerdem?
Pausentaste soll ein Raum sein, in dem sich betroffene Kinder und Jugendliche aufgehoben und verstanden fühlen. Und in dem sie Unterstützungsangebote finden, die ihnen die Hilfe bieten, die sie brauchen.“
Und hier geht’s zum Link zu den fünf Büchern.
Vielen herzlichen Dank, dass wir hier dabei sein dürfen!

ICMA-Awards – The Awards
Im Dezember wurden wir ja mit zwei ICMA-Awards ausgezeichnet. Hier kommen die schönen Awards! Herzlichen Dank, liebes ICMA-Award-Team, für diesen tollen Preis und die Anerkennung unserer Arbeit. Wir alle freuen uns sehr darüber.

Dornröschen in Academia
Über Papas Seele hat Schnupfen wurde schon einiges im akademischen Kontext geschrieben und geforscht. Nun haben sich Studierende auch mit Dornröschen fährt Achterbahn auseinandergesetzt, und zwar Studierende aus Frankfurt und Karlsruhe. Ich freue mich sehr, dass Dornröschen fährt Achterbahn Teil Ihres Seminars sein durfte.
Mehr dazu finden Sie hier.

Nacoa-Aktionswoche
Im Februar findet immer die Nacoa-Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien statt. Dieses Jahr darf ich auch im Rahmen dieser Aktionswoche Lesungen veranstalten. In der Stadtbibliothek in Speyer findet hierzu eine Ausstellung von Kinderbüchern und Medien zum Thema statt. Auch „Papas Seele hat Schnupfen“ darf dabei sein. Mehr dazu finden Sie hier.

Koffer der Vielfalt
Manche Städte und Organisationen erstellen Bücherkoffer, die auf Reisen gehen. So auch die fränkische Stadt Burgoberbach, die einen „Koffer der Vielfalt“ für Grundschulkinder zusammengestellt hat. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Herzlichen Dank dafür, dass wir mit Papas Seele hat Schnupfen mit dem Koffer auf Reisen gehen dürfen.